Mag. Anna Rakos

Über Mich

Über mich

Schon immer hat mich die Arbeit mit Menschen fasziniert- ich kommuniziere gerne und finde es wichtig, den Blick auch über den Tellerrand zu werfen – darum studierte ich zunächst Kultur- und Sozialanthropologie und engagierte mich in diversen Menschenrechtsorganisationen. Es folgte eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin: in dieser Funktion arbeitete ich 3 Jahre im St. Anna Kinderspital/ Onkologie. Daneben begleitete ich Kinder und Jugendliche im Kinderatelier Wien und im eigenen Atelier, wo ich Kreativkurse und „Malen gegen Stress“ für Erwachsene anbot.

 

Es folgte eine Psychotherapie-Ausbildung (Integrative Psychotherapie, Donau-Uni Krems): Die Integrative Therapie betont besonders den Stellenwert der Kreativität- In meiner Masterthesis beschäftigte ich mich mit „Ressourcenarbeit mit bildnerischen Medien in der Integrativen Psychotherapie„.

 

Ich bin seit Oktober 2012 in der Liste des BM als Psychotherapeutin eingetragen und arbeite seitdem in meiner eigenen Praxis.

 

Persönlich beschäftige ich mich seit meiner Jugend mit Malerei und Bildhauerei, aber auch Schmuck und Keramik (siehe Artwork-link) Diese Erfahrungen brachte ich u.a. im Projekt „Arbeitsraum“ der Caritas mit langzeitarbeitslosen MigrantInnen ein, wo ich als Arbeitsanleiterin Kunsthandwerk aus Recyclingmaterial mit den TeilnehmerInnen herstellte. 

 

Erfahrungen mit psychiatrischen PatientInnen konnte ich u.a. im Verein BIKU-Treff machen, darüber hinaus war ich von April 2015- Juni 2017 im Haus der Barmherzigkeit als Psychotherapeutin- zuständig für die gerontopsychiatrischen Schwerpunktstationen- angestellt.

 

Durch zahlreiche Auslandsaufenthalte beruflicher/ privater Natur und meiner Sozialisation als Tochter eines kroatischen Flüchtlings in Österreich liegt meiner Arbeit stets eine interkulturelle Perspektive zugrunde: Das Zusammenleben mit einem/r PartnerIn aus einer anderen Kultur, das Erlernen einer neuen Sprache oder das Gefühl von Sprachlosigkeit und Nichtverstandenwerden – Viele dieser Erfahrungen eröffnen neue Wege oder Chancen und sind doch oftmals auch Ursache von Ängsten, Konflikten, Problemen und Scheitern.

 

Meine Mitarbeit bei „Hemayat“ (Verein für extremtraumatisierte Flüchtlinge) sowie die Zusatzausbildung in Traumatherapie beim ZAP (Zentrum für Angewandte Psychotraumatologie) waren wichtige Meilensteine in meiner therapeutischen Tätigkeit.

 

Ich biete Therapie auch in Englisch und Spanisch an.

 

Artikel: Kunsttherapie mit extrem traumatisierten Flüchtlingen in: Abbilder der Folter. Hemayat: 15 Jahre Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen.

 

… und schließlich ist mir der Sinn für Humor sehr wichtig! 😊